Erlebnis Schwimmbad Fresch Freising

Mit dem „fresch“ bietet Freising seinen Bürgern und Gästen im Stadtteil Lerchenfeld ein neues und ganzjährig nutzbares Erlebnis- und Kombi-Bad der Superlative. Auf dem Gelände am Rabenweg, dem Standort des früheren Bades, entstand eine gelungene Kombination aus Neuem und Bestehendem, das heutigen Ansprüchen gemäß kernsaniert wurde. Und dies in einer Zeit, in der viele Kommunen deutschlandweit ihre Bäder schließen. Den von den Stadtwerken Freising ausgeschriebenen Architektenwettbewerb hatte das Büro Venneberg & Zech zusammen mit den Landschaftsarchitekten von Grünplan, beide Hannover, für sich entschieden und lieferte einen Wettbewerbsbeitrag, der die Idee von einem „weißen Schiff, das in Lerchenfeld ankert“, verfolgte. In den drei neuen Baukörpern sind das Hallenbad, die Gastronomie, ein Parkhaus sowie eine Saunalandschaft untergebracht. Auf dem gesamten Areal verteilt finden die Gäste großzügige Sitz- und Liegemöglichkeiten in allen Varianten: neben der großen Liegewiese finden sich zahlreiche, über das gesamte Gelände verteilte Terrassen, Podeste und Tribünen. Die Böden dieser Flächen wurden aus langlebigem und rutschsicherem Holzverbundwerkstoff gefertigt. Auf insgesamt 950 Quadratmetern liegt die Terrassendiele „Die Kompakte massiv“ in Grau aus dem Sortiment des bayerischen Holzverbund-Spezialisten NATURinFORM. Hinzukommen 328 Meter Handlauf, die mit der „Starken“ als handschmeichelnde Ummantelung für „Halt“ auf dem gesamten Gelände sorgen.

Terrassendiele
DIE KOMPAKTE in Grau 

Art der Baumaßnahme
Neubau

Architekt
Venneberg, Zech & Partner, Hannover

Fertigstellungstermin
2018

Lage
Kombi-Schwimmbad fresch, Rabenweg 20, 85354 Freising (Bayern)

Grenzenloser Wasserspaß garantiert

Das „fresch“ bietet unerschöpfliches Badevergnügen auf mehr als tausend Quadratmetern Wasseroberfläche. Die Gäste kommen in einem der vier Becken im Hallenbad oder in einem der vier Außenbecken voll auf ihre Kosten. Das Freizeitbecken setzt sich aus drei Bereichen zusammen: Das 25 Meter lange Becken mit vier Bahnen lädt ein zum gemütlichen Schwimmen. Im zweiten – mit dem Schwimmerbecken durch einen Kanal verbundenen – Bereich dürfen Planscher wild toben und über die breite Rutsche sausen.  Zum Spielen, Klettern und Verweilen lädt der Spielplatz nahe des Kleinkindbeckens ein. Ältere Kinder können das Klettergerüst erklimmen, kleinere spielen an den Wasserpumpen oder bauen Sandburgen. Im hinteren Bereich des Freibads liegen die Beachvolleyballplätze mit feinem Sand. Im Hallenbad gibt es ein Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken sowie ein Freizeit- und ein Kleinkindbecken. Diese stehen den Badegästen ganzjährig zur Verfügung. Der separat zugängliche Saunabereich bietet den Besuchern mehrere Saunen, ein Kalt- und Warmbecken und Ruhezonen. Im Saunagarten entstand eine Kelosauna, eine Stollensauna und ein Schwimmteich mit angrenzendem Ruhehaus für die Saunagäste. Im Freibad blieben das 50 Meter-Wettkampf- und das Sprungbecken sowie weite Teile der Liegewiese erhalten. Neu gebaut wurden ein Freizeitbecken und ein Kleinkindbecken mit Spielbereich und Sanitärgebäude. Im Nordosten entstanden neue, weitläufige Liegeflächen. Ein neues Restaurant mit zirka 50 Plätzen und einer Terrasse kann unabhängig vom Badbesuch genutzt werden.

Das Konzept für die Gestaltung des Außenbereiches übernahm das Büro GrünPlan Landschaftsarchitekten BDLA aus Hannover unter der Federführung von Dipl.-Ing. Jens Krannich. Breiten Raum nahmen dabei die Aufenthaltsbereiche im Freien ein. Bei der Wahl des Belags auf den Terrassen, an den angrenzenden Beckenbereichen sowie im Bereich des Haupteinganges entschied sich der Betreiber für die Terrassendiele „Die Kompakte massiv“ in der Farbe Grau von Naturinform, diese passt hervorragend zum Farbkonzept – sowohl von Architektur als auch Außengestaltung. Außerdem wurden die Handläufe mit insgesamt 328 laufenden Metern der „Starken“ von Naturinform ummantelt.

Verarbeitung der Tribüne erforderte handwerkliches Geschick

Den Auftrag zur Verlegung der Holzverbundwerkstoffe erhielt die Firma Schmees & Lühn Holz-und Stahlingenieurbau aus dem niedersächsischen Fresenburg. Bereits im Jahre 1900 gegründet, ist Schmees & Lühn heute eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich des Holz- und Stahlingenieurbaus. 76 Mitarbeiter aus verschiedensten Fachdisziplinen realisieren Ingenieurbauwerke europaweit. „Mit einigen Unterbrechungen war unser dreiköpfiges Team insgesamt 16 Monate von der Auftragserteilung bis zur Endabnahme vor Ort“, berichtet Markus Lühn, im Unternehmen für die Fertigungs- und Bauleitung verantwortlich. Die Profis von Schmees & Lühn verlegten nicht nur die Laufbeläge, Barfußbereiche und Liegedecks mit dem dafür vorgesehenen Holzverbundwerkstoff; als besondere Herausforderung an das handwerkliche Geschick stellten sich die Sitzflächen im Bereich des Sprungbeckens heraus. „Hier hatten wir bei der Erstellung der Unterkonstruktion einen deutlichen Mehraufwand als bei planebenen Terrassenflächen“, so Lühn. Er schätzt die technischen Eigenschaften des Materials gerade und vor allem auch in wasserbelasteten Bereichen, in denen auch noch Chlor zum Einsatz kommt. Darüber hinaus bewertet er die verarbeitungstechnischen Eigenschaften positiv, die denen des Holzes sehr ähnlich seien.

Rutschfeste Beläge vermeiden Unfälle auf nassen Böden

Bauherrn und Architekten wählten mit der „Kompakten“ einen rutschsicheren Belag aus, der auch in feuchtem und nassem Zustand für reichlich Bodenhaftung sorgt. Die Massivdielen von Naturinform haben sich bereits seit vielen Jahren auf unzähligen Terrassen im Umfeld von Schwimmbädern bewährt. Als Oberfläche steht eine fein geriffelte Seite oder Blockstreifen zur Auswahl, beide sind für mehr Grip und Rutschfestigkeit gebürstet. Mit der feingeriffelten Oberfläche hier verspricht der Belag die höchste Stufe der Rutschhemmung, R12 nach DIN 51130 und Klasse C nach DIN 51097, wie ein Test des TÜV Rheinland nachgewiesen hat. „Die Kompakte“ ist damit prädestiniert für Flächen im Bereich von Pools und Bädern. Zudem zeigen sich die fein gemaserten Dielen unbeeindruckt vom Spritzwasser und garantieren aufgrund ihrer technischen Veredlung ein hohes Maß an Trittsicherheit, die besonders im Poolbereich gefordert ist. Im Gegensatz zu Holz splittern Beläge aus Holzverbundwerkstoff nicht und liefern damit ein weiteres Argument für die Wahl dieses barfußfreundlichen Materials.  Mit Länge von bis zu 13 Metern, einer Stärke von 21 Millimetern und durch ihre beidseitig verwendbare Oberfläche sind sie besonders vielseitig einsetzbar.

Massivdielen: Rutschfest, witterungsbeständig und barfußfreundlich  

Naturinform ist auf intelligente Lösungen für Outdoor-Beläge und -Profile spezialisiert. Im Werk im oberfränkischen Redwitz an der Rodach werden die Holzverbundstoffe hergestellt: ein Material, das die optischen Eigenschaften traditioneller Bauholzarten mit der Beständigkeit eines technischen Polymers verbindet. Bei der Herstellung werden die Holzfasern mit einem umweltfreundlichen, thermoplastischen Polymer so zusammengebracht, dass es sich wie ein Schutzmantel um jede einzelne Faser legt. Weil das Polymer selbst vollkommen wasserabweisend ist, kann so auch in die fertige Diele kein Wasser mehr eindringen – behält aber die optischen und thermischen Eigenschaften von Holz. Ein großer Vorteil bei Flächen rund um feuchte und nasse Einsatzbereiche: weder quillt das Material und verrottet deshalb vorzeitig, noch splittert es oder wird rutschig.

Klimaneutrale, nachhaltige Produktion

Klimaschutz und Ressourcenschonung spielen bei Naturinform eine große Rolle. Für die Herstellung der Holzverbundwerkstoff, seit November vom TÜV NORD zertifiziert klimaneutral, wird ausschließlich auf Holzfasern aus heimischer und nachhaltiger Forstwirtschaft (PEFC-zertifizierte Holzlieferanten) zurückgegriffen. Dafür werden keine Bäume zusätzlich gefällt, denn die Holzfasern sind ein Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Das macht dieses Material zu einem äußerst umwelt- und klimafreundlichen Produkt, das zudem zu 100 Prozent recycelbar ist. Nach der Verwendung der Dielen werden diese vom Unternehmen nach Möglichkeit zurückgenommen und wieder dem Fertigungsprozess zugeführt.

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