Firmenzentrale „Ludwigsgarten“ in Ingolstadt

Im August 2018 bezog die Schabmüller-Gruppe ihre neue Firmenzentrale an exponierter Stelle in Ingolstadt Mitte. Der architektonisch auffällige Bürokomplex an der Westlichen Ringstraße wurde auf dem Grundstück der früheren Traditions-Gaststätte „Ludwigsgarten“ errichtet. Das repräsentative Gebäude ist lichtdurchflutet und gewährt den dortigen Mitarbeitern viel Ausblick ins Grüne – ob auf die vorbeifließende Schutter oder das Glacis, einen Grüngürtel rund um Ingolstadt. Bei der Ausgestaltung des gesamten Gebäudes setzten die Verantwortlichen auf hochwertige Materialien, und so entschied sich der Bauherr bei den Böden im Outdoor-Bereich für Terrassendielen aus Holzverbundwerkstoff aus dem Sortiment des bayerischen Herstellers Naturinform. Insgesamt wurden auf den verschiedenen Terrassenflächen rund 130 Quadratmeter der Diele „Die Smarte“ in der Farbe Braun verlegt.

Terrassendiele
Die Smarte in Braun

Art der Baumaßnahme
Neubau

Fertigstellungstermin
2018

Lage
Ingolstadt, BY

Im Jahre 1978 gegründet, legte die Schabmüller Maschinenbau mit der Produktion von Hofladern und Kleintraktoren den Grundstein für die heutige Franz Schabmüller-Firmengruppe. Aktuell beschäftigt die Gruppe über 1100 Mitarbeiter/innen in zehn Unternehmen und erzielt einen Umsatz von rund 180 Mio. €. Produziert wird an mehreren Standorten in Deutschland.

„Ludwigsgarten“: vormals Treffpunkt für Bier und Brotzeit – heute ein extravaganter Bürokomplex

Der neue Bürokomplex wurde auf dem Grundstück einer früheren Traditionsgaststätte errichtet, deren Geschichte sich bis 1856 zurückverfolgen lässt. Über viele Jahrzehnte kehrten die Ingolstädter beim Sonntagsspaziergang dort ein und ließen sich am Ufer der Schutter Bier und Brotzeit schmecken. Später erhielt der beliebte Treffpunkt den Namen „Ludwigsgarten“. Das Gebäude stand lange leer und wurde schließlich von der Schabmüller-Gruppe als Standort für ihre neue Firmenzentrale erworben. Der Name „Ludwigsgarten“ blieb bestehen. Platz ist in der neuen Ingolstädter Zentrale für rund 30 Beschäftigte, außerdem ist der Schulungs- und Seminarbereich des Unternehmens in dem Neubau untergebracht.

Entworfen und projektiert wurde die neue Firmenzentrale von der auf die methodische Planung und Realisierung von Büro-, Industrie- und Gesundheitsgebäuden spezialisierte Vollack-Gruppe aus Karlsruhe, die mit dem Entwurf des Gebäudes den ausgeschriebenen Wettbewerb für sich entschied. „Die beengte Grundstücksituation sowie die Topographie mit Geschossversatz zum angrenzenden Verlauf der Schutter stellten eine echte Herausforderung dar“, so Wolfgang Eitel, Partner und Geschäftsführer der Vollack Einheit archiTec.

„Die Smarte“ punktet mit attraktiver Optik und materialtypischen Eigenschaften

Die rund 1400 Quadratmeter Nutzfläche – davon 800 Quadratmeter Bürofläche – präsentieren sich mit einer Fassade aus geprägtem Stahlblech mit einem speziellen rotbraunen Coating in den beiden oberen Etagen, die das Erscheinungsbild des Gebäudes maßgeblich prägt. Erd- und Untergeschoss heben mit der hellen Verkleidung aus Jura-Marmor die oberen Etagen noch einmal optisch hervor. Insgesamt trägt das Gebäude die Handschrift des Firmenchefs Franz Schabmüller, der bei der Gestaltung konsequent auf hochwertige Materialien setzte. „Bei den Böden im Außenbereich vor den Konferenzräumen im Untergeschoss sowie auf der Dachterrasse im 2. OG haben wir uns für die Terrassendiele ,Die Smarte´ von Naturinform aufgrund ihrer Robustheit und Pflegeleichtigkeit entschieden“, so Franz Schabmüller. „Die Kombination aus Haptik, Optik, Langlebigkeit und Eignung in Gewässernähe gab daneben den Ausschlag bei der Entscheidungsfindung“, ergänzt Wolfgang Eitel. In der engeren Auswahl seien ursprünglich auch Dielen aus Bangkirai gewesen, doch am Ende entschied man sich für den Holzverbundwerkstoff.

Neben der edlen Holzoptik der Diele überzeugten den Bauherren auch die materialtypischen Eigenschaften und „smarten“ technischen Kriterien. Denn die Null-Grad-Massivdiele „Die Smarte“, die durch eine leichte Wölbung Wasser automatisch abfließen lässt, kann auf Terrassen und Balkonen völlig ohne Gefälle verlegt werden. Die Beschaffenheit der Oberfläche unterstützt diesen Effekt und verhindert eine Stauung von witterungs- oder reinigungsbedingtem Wasser. Aufgrund der Prägung auf der Oberfläche ist „Die Smarte“ zudem rutschfest (R10) und angenehm zu begehen. Trotz ihres geringen Gewichtes und einer Stärke von nur 19 Millimetern ist die Null-Grad-Massivdiele überaus stabil und robust. Neben der klassischen Farbstellung braun, grau und anthrazit kann sie auch als Naturlinie-Edition in Eichen-, Bernstein- und Kastanienbraun sowie Graphit- und Basaltgrau bezogen werden.

Fachbetrieb Spindler: Sehr gute Erfahrungen mit Holzverbundwerkstoffen 

Mit der Verlegung der Dielen auf der Patio- und Dachterrasse sowie einem außenliegenden Gang wurde die Dachdeckerei und Spenglerei Spindler beauftragt. Das im Jahre 1990 von Karl und Waltraud Spindler gegründete Ingolstädter Unternehmen wird mit seinen aktuell 25 Beschäftigten bereits von der zweiten Generation geführt. Mit seiner Kernkompetenz rund um Dach und Gebäudehülle erledigt das Unternehmen sämtliche Arbeiten am Steil- und Flachdach sowie an der Fassade; weitere Schwerpunkte sind Balkon- und Terrassenabdichtungen, Bauwerksabdichtungen sowie die fachgerechte Verlegung von Balkon- und Terrassenbelägen.
„Wir haben stets sehr gute Erfahrungen mit Holzverbundwerkstoffen gemacht“, erklärt Juniorchef und Prokurist Hans Spindler. „Es sind Produkteigenschaften wie Verlegefreundlichkeit, Haltbarkeit und Oberflächenbeschaffenheit, die uns als Fachbetrieb überzeugen“, so Spindler. Die Entscheidung für „Die Smarte“ von Naturinform erfolgte gemeinsam mit dem beauftragten GaLaBau-Betrieb. „Zum einen stand hier das Kriterium der Langlebigkeit im Vordergrund, zum anderen war aber auch die Optik für den Bauherrn von großer Bedeutung“, erinnert sich der 47-jährige Dachdecker- und Spenglermeister. Ein entscheidendes Argument war die Tatsache, dass bei der „Smarten“ die wasserabweisenden Eigenschaften des Holzverbundwerkstoffes mit einer bombierten Oberfläche kombiniert sind. Aufgrund der Wölbung zur Mitte hin wird witterungs- oder reinigungsbedingtes Wasser automatisch abgeleitet.

„Grundsätzlich ist es unser Anliegen, die Bauherren von den generellen Vorteilen dieses Werkstoffes und vor allem seiner Verlegeart zu überzeugen“, so Hans Spindler. „Für uns als Dachdecker ist es immer wichtig, das Oberflächenwasser schnellstmöglich ablaufen zu lassen.“ Neben dem „integrierten, eingebauten Gefälle“ schätzt er aber auch die Formstabilität des Materials, die eine zügige und leichte Verlegung ermögliche. „Ein Verziehen, wie es beim Holz häufig der Fall ist, tritt hier nicht auf.“ Hans Spindler weist noch auf ein weiteres wichtiges Thema hin. „In Beratungsgesprächen bringen unsere Kunden immer wieder den Aspekt der „Vergrauung“ des Materials ins Spiel.“ Besonders bei teilüberdachten Balkonen oder Terrassen führe dies zu dauerhaften Farbunterschieden, die dem Kunden nicht gefallen, weiß der Profi. „Diese unschöne Entwicklung kann mit den Dielen aus Holzverbundwerkstoff minimiert werden.“ Die Arbeiten bei der Fertigstellung der Terrassenflächen in der neuen Schabmüller-Zentrale seien reibungslos verlaufen, so Hans Spindler. „Aufgrund der professionellen Planung und Vorbereitung durch den GaLaBauer, der den Untergrund nach unseren Vorbereitungen mit Splittbett und Betonplatten optimal vorbereitet hatte, konnte unser Team die Dielen zügig verlegen, auch dank der Basisprofile mit Klickfunktion. Damit keine zu kleinen Abschnitte entstanden, wurde die Lage der einzelnen Dielen jedoch vorab ausgemittelt.“ Und auch der Bauherr ist zufrieden: „Vor allem die große Patio-Terrasse im Untergeschoss wird von allen gerne frequentiert, ob von den externen SeminarteilnehmerInnen oder unseren Mitarbeitern. Der Patio ist ein richtiger Treffpunkt geworden. Was uns nicht wirklich wundert, denn das Ambiente dort ist bei jedem Wetter großartig und außerordentlich erholungsspendend. Eine grüne Oase im Büroalltag“, so Franz Schabmüller.

Langlebig, pflegeleicht und belastbar

„Die Smarte“ steht für Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit: Wie alle Dielen von Naturinform wird hier Holz durch Zugabe eines technischen Polymers so veredelt, dass eine wasserabweisende Oberfläche entsteht. Grünbelag hat keine Chance. Die spezielle Wölbung optimiert diesen Effekt ebenfalls. Gleichzeitig ist sie barfußfreundlich, trittsicher und rutschfest. Die gewellte Prägung bietet noch einen weiteren Vorteil: Sie bricht das Licht und die edle Holzoptik kommt damit noch besser zur Geltung. Durch den Verzicht auf Rillen spart „Die Smarte“ zudem in der Höhe, die beträgt nur 19 Millimeter. Und kann trotzdem „schwer tragen“: Einem Eigengewicht von 2,7 Kilogramm pro laufendem Meter steht eine Belastbarkeit von 400 Kilogramm pro Quadratdezimeter gegenüber. Der Pflegeleichtigkeit des Werkstoffes trägt Rechnung, dass er, auch später nicht, weder lasiert oder geölt werden muss, und außerdem nur mit klarem Wasser gereinigt wird.

Nachhaltiger Baustoff ist zu 100 Prozent recycelbar

Terrassendielen von Naturinform sind ein nachhaltiger Baustoff. Sie bestehen zu ca. 70% aus Holzfasern. Die restlichen 30% setzen sich aus einem umweltfreundlichen Polymer (thermoplastischen Bindemittel) zusammen. Als Holzverbundwerkstoff werden die beiden Komponenten unter Druck und Temperatur miteinander verschmolzen und bewahren so ihre natürlichen Eigenschaften. Für die Produktion wird ausschließlich auf Holzfasern aus der heimischen nachhaltigen Forstwirtschaft (ausschließlich PEFC-zertifizierte Holzlieferanten) zurückgegriffen. Dafür werden keine Bäume extra gefällt, denn die Holzfasern sind ein Nebenprodukt der holzverarbeitenden Industrie. Das macht dieses Material zu einem äußerst umweltfreundlichen Produkt, das zu 100 Prozent recycelbar ist. Nach der Verwendung der Dielen werden sie vom Unternehmen nach Prüfung zurückgenommen und wieder dem Fertigungsprozess zugeführt.

 

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Zum Produkt: Die Smarte