Freizeitbad Aquarius

Das Freizeitbad „Aquarius“ ist mit seinen zahlreichen Attraktionen seit vielen Jahren ein Besuchermagnet der nordrhein-westfälischen Kreisstadt Borken. Nicht zuletzt der attraktive Saunabereich mit seinem weitläufigen Außengelände – dem Saunagarten – begeistert Besucher. Doch war das gesamte Areal ein wenig „in die Jahre gekommen“ und wurde sukzessive saniert und auf den neuesten Stand gebracht. Vergangenen Winter waren die Lauf- und Ruhezonen im Saunagarten an der Reihe: die alten Holzdielen sahen nicht nur unansehnlich aus, sie waren teilweise brüchig und splitterten. Auf insgesamt 405 Quadratmetern wurden diese durch einen modernen, robusten und langlebigen Belag aus Holzverbundwerkstoffen ersetzt. Bei der Wahl des perfekten Materials entschieden sich die Betreiber des Freizeitbades für die Terrassendielen „Die Starke“ und „Die Smarte“ in der Farbe Braun aus dem Sortiment des Spezialisten für Holzverbundwerkstoffe NATURinFORM.

Terrassendiele
Die Starke in Braun
Die Smarte in Braun

Art der Baumaßnahme
Sanierung

Lage
Borken, NRW

Prachtvolle Wasserschlösser und trutzige Burgen, ursprüngliche Dörfer und eine waldreiche Natur: das ist das Münsterland. Im Nordwesten Westfalens, an der Grenze zu den Niederlanden und Niedersachsen gelegen, bietet die Region vielfältige Möglichkeiten aktiver Freizeitgestaltung. Eingebettet in die Parklandschaft, ist Borken mit seinen 42.000 Einwohnern das Zentrum des gleichnamigen Kreises.

Finnisches Sauna-Ambiente im Münsterland

Das „Aquarius“ dort bietet seinen großen und kleinen Gästen einen Hauch von Abenteuer, wenn sie durch die Gischt des Wildwasserkanals schießen, oder das Klettergerüst mit Wasserfall erobern. Und auch die 65-Meter-riesige Black-Hole-Rutsche lässt jeden Besuch zu einem Erlebnis werden. Aber es geht auch ruhiger zu: der Whirlpool und das Solebecken bieten Platz zum Chillen. „Der Mensch ist nach dem Saunagang am glücklichsten“, sagt man in Finnland und die Finnen wissen Bescheid, sind sie doch laut „World Happiness Report“ das glücklichste Volk der Welt. Eine Wellnessoase der Spitzenklasse ist der weitläufige Saunagarten. Auf über 8.000 Quadratmetern genießen Saunafreunde finnisches Ambiente. Die Außensaunen, allesamt Blockhäuser aus massiven Rundstämmen, bestehen ausschließlich aus Kelo-Holz. Das Erlebnis runden eine Erd-, Panorama-, Event- und Banjasauna ab. Abkühlen kann man sich anschließend im Naturteich oder mit Kneipp-Schläuchen, Schwall- oder Regenduschen. Zum Entspannen geht es dann an den Strand oder in eines der Liegehäuser. Dort genießen die Saunafreunde die wohltuende Wärme des offenen Kamins oder relaxen in bequemen Wasserbetten.

Holzverbundwerkstoffe: „Erste Wahl“ für nassbelastete Außenbereiche

„Die jahrelange intensive Nutzung hatte deutliche Spuren hinterlassen“, erinnert sich Daniel Lechtenberg. Der 35-jährige Borkener, der den Familienbetrieb für Zimmerei, Trockenbau und Bedachungen heute in vierter Generation führt, erhielt bei der öffentlichen Ausschreibung für die Holzarbeiten im Saunagarten den Zuschlag. Die Oberbeläge sowie die Unterkonstruktion aus Fichte und Tanne waren nicht nur unansehnlich geworden, sondern aufgrund der Verwitterung teilweise angefault und splitterten. „Für Außenbereiche mit intensivem Kontakt zu Wasser sind Holzdielen ungeeignet“, so Lechtenberg, der seit vielen Jahren Holzverbundwerkstoffe verarbeitet. Daher sprach er in seinem Konzept eine klare Empfehlung für die Terrassendielen von NATURinFORM aus. Das Konzept, der Kostenrahmen sowie die vorgeschlagene Materialwahl überzeugten die Betreiber. „Wir setzen dieses Material in unserem Betrieb immer wieder ein und machen seit vielen Jahren sehr gute Erfahrungen damit“, so der Fachmann. „Die Holzverbundwerkstoffe sind extrem witterungsresistent und äußerst robust, außerdem langlebig und besonders geeignet für wasserbelastete Außenbereiche, denn sie sind rutschsicher und splittern nicht.“ Davon profitieren jetzt die Saunagäste des „Aquarius“. Knapp zwei Monate waren Daniel Lechtenberg und seine Mitarbeiter Ende 2018 auf der Baustelle, um die Terrassendielen von NATURinFORM in den Laufbereichen und Ruhezonen des Saunagartens zu verlegen. Nach dem einjährigen „Praxistest“ sind nicht nur die Besucher, sondern auch die Stadtwerke Borken als Betreiber sowohl vom Material als auch der handwerklichen Leistung des Lechtenberg-Teams überzeugt. Aktuell arbeiten die Experten bereits an einem Nachfolgeauftrag im „Aquarius“.

Gefragter Partner bei Lösungen im holzverarbeitenden Gewerbe

Gegründet von seinem Urgroßvater Gerhard Lechtenberg im Jahre 1912, übernahm Daniel Lechtenberg vor kurzem die Leitung des Unternehmens von seinem Vater. Seit mittlerweile 108 Jahren ist die Zimmerei und Holzverarbeitung mit heute elf Mitarbeitern ein gefragter Partner, wenn es um Lösungen im holzverarbeitenden Gewerbe geht. „Die langjährige handwerkliche Tradition, gepaart mit moderner Technik und Knowhow sind eine wesentliche Grundlage für unseren anhaltenden Erfolg“, so Daniel Lechtenberg, der die Vielseitigkeit als besondere Stärke seines Unternehmens bezeichnet. So verfügt der Betrieb auch über umfangreiche Erfahrungen in der Altbau- und Fachwerksanierung, außerdem im Denkmalschutz. Aber eben auch bei modernen Bauten wie Überdachungen, Pergolen, Carports und Terrassenbelägen; hinzu kommen die Fassadengestaltung, Holzverkleidungen im Innenbereich und der Ausbau von Dachgeschossen.

Fachhandel lieferte ebenfalls Argumente „pro Holzverbundwerkstoffe“

Bei der Wahl der am besten geeigneten Materialien für den neuen Saunagarten war auch der örtliche Baustoffhändler maßgeblich beteiligt und lieferte mit seiner Expertise klare Argumente „pro Holzverbundwerkstoffe“. „Als Fachhandel waren wir bei dieser Baumaßnahme auch beratend tätig“, so Klaus Krasenbrink, Fachberater bei Lueb + Wolters in Borken. Das „Baufachzentrum im Münsterland“ ist ein mittelständisches und familiengeführtes Unternehmen und bereits seit 120 Jahren in Borken ansässig. Bei dem Eurobaustoff-Gesellschafter sind rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. „Die Holzverbundwerkstoffe nehmen in unserem Sortiment eine immer größere Rolle ein“, berichtet Klaus Krasenbrink über seine Erfahrungen und verweist auf die überzeugenden materialtypischen Eigenschaften wie Rutschhemmung und Barfußfreundlichkeit. „Bei Lueb + Wolters verzeichnen wir seit Jahren steigende Absatzzahlen in dieser Produktgruppe“, so der Holzexperte. Lueb + Wolters arbeitet seit zwei Jahren erfolgreich mit NATURinFORM als Lieferanten zusammen. „Unsere Kunden erkennen die Vorteile dieses Materials. Die Verarbeitung und der Einsatz von Holzverbundwerkstoffen sparen Zeit, Arbeit und Geld, denn jährliches Streichen und Ölen sind überflüssig. Und die Terrassendielen sind sehr montage- und pflegeleicht. Das ist sowohl für die professionellen Verarbeiter als auch unsere Endkunden von Bedeutung.“

Das Beste aus Holz und wasserfesten Materialien

Die unmittelbare Nähe zum Wasser ist für Holz eine echte Herausforderung. Ist Holz im Außenbereich über Jahre permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt, saugt es sich mit Spritzwasser voll und quillt auf. Risse entstehen, Mikroorganismen setzen sich fest und schaffen noch mehr Angriffsflächen für Wasser. Durch Algenbelag werden solche Flächen immer rutschiger. Auf 340 Quadratmetern ersetzte „Die Starke“ im „Aquarius“-Saunagarten den ursprünglichen Holzbelag. „Die Starke“ ist eine Diele mit massiven, 38 Millimeter dicken Tragbohlen, die sich auch bei großer Beanspruchung als extrem belastbar erwiesen hat.
NATURinFORM ist auf die Herstellung von Holzverbundstoffen spezialisiert: diese vereinen die optischen Eigenschaften von Holz mit der Witterungsbeständigkeit wasserfester Materialien. Beim Produktionsprozess werden natürliche Holzfasern mit einem Polymer zusammengebracht. Diese Komponente legt sich als Schutzmantel um jede einzelne Faser, so dass auf der fertigen Diele kein Wasser mehr eindringen kann. Aufgrund seiner besonderen technischen Eigenschaften ist der Holzverbundstoff resistent gegenüber Feuchtigkeit. Das Material splittert auch nach Jahren in direkter Wassernähe nicht. Und weil Wasser auf der Oberfläche einfach abperlt, hat es eine besonders hohe, TÜV-geprüfte Trittsicherheit: In einem Test von TÜV Rheinland 2011 erreichten die Dielen von NATURinFORM die hohe Rutschhemmungsstufe R12 nach DIN 51130.

„Smarte Lösung“: Wasser wird automatisch abgeleitet

Auf weiteren 65 Quadratmetern wurde „Die Smarte“ auf der Bistroterrasse verlegt. Bei dieser Diele wurden erstmals die wasserabweisenden Eigenschaften des Holzverbundwerkstoffs mit einer bombierten Oberfläche kombiniert. Die ist zur Mitte hin so gewölbt, dass witterungs- oder reinigungsbedingtes Wasser automatisch abgeleitet wird. Regen läuft hier wie von selbst ab, denn das Gefälle befindet sich sozusagen in jeder einzelnen Diele. Der Boden kann somit also ohne Gefälle verlegt werden. Auch bei der Haptik punktet „Die Smarte“, denn sie vermittelt beim Barfußlaufen ein gutes Gefühl, ohne die Gefahr von Splittern wie beim Echtholz. Nachträgliches Schleifen oder Streichen ist bei diesen Dielen nicht mehr nötig – somit entfallen Kosten für Instandhaltung und Pflege, was ein unschlagbares Argument gerade auch für die Betreiber öffentlicher Flächen ist.
Die gewellte Prägung der „Smarten“ bricht das Licht und die edle geprägte Optik kommt damit noch besser zur Geltung. Durch den Verzicht auf Rillen spart „Die Smarte“ zudem in der Höhe, diese beträgt nur 19 Millimeter. Trotzdem kann sie schwere Lasten tragen; einem Eigengewicht von 2,7 Kilogramm pro laufendem Meter steht eine Belastbarkeit von 400 Kilogramm pro Quadratdezimeter gegenüber.

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